Beschreibung
Beim Import von Testcenter-Logs übernimmt die Coding Box LOADCOMPLETE-Einträge als Session-Daten pro Person/Booklet. Aktuell können mehrere LOADCOMPLETE-Einträge für dieselbe Person und dasselbe Booklet entstehen, z. B. durch Reloads, Wiederaufrufe oder Wiederaufnahmen.
Für personenbezogene Prozentangaben, etwa zur Bildschirmorientierung oder Bildschirmgröße, sollten diese Mehrfacheinträge nicht als mehrere Personenfälle gezählt werden.
Problem
LOADCOMPLETE ist technisch ein Ladeereignis, kein eindeutiger Personenfall. Wenn Prozentangaben direkt auf allen LOADCOMPLETE-Einträgen basieren, können Personen mit mehreren Ladevorgängen übergewichtet werden.
Beispiel:
- Person A lädt dasselbe Booklet dreimal
- Person B lädt dasselbe Booklet einmal
- Person C lädt dasselbe Booklet einmal
In den Rohdaten liegen fünf LOADCOMPLETE-Einträge, aber nur drei Personen-/Booklet-Fälle vor.
Vorschlag
Die Coding Box sollte für personenbezogene Auswertungen eine deduplizierte Sicht auf LOADCOMPLETE-Sessions bereitstellen:
- Gruppierung nach Person und Booklet
- pro Gruppe nur ein relevanter
LOADCOMPLETE-Eintrag
- Standardregel: erster erfolgreicher
LOADCOMPLETE-Eintrag nach Timestamp
- Rohdaten bzw. alle importierten Session-Einträge bleiben unverändert erhalten
Rückwirkung auf bereits importierte Daten
Die Verbesserung sollte als Report-/Auswertungslogik umgesetzt werden, nicht als Importfilter. Dann wirkt sie auch auf bereits importierte Daten, sofern die LOADCOMPLETE-Einträge bereits als Session-Daten gespeichert wurden.
Akzeptanzkriterien
- Personenbezogene Prozentangaben auf Basis von
LOADCOMPLETE zählen pro Person und Booklet nur einen Eintrag.
- Mehrere
LOADCOMPLETE-Einträge derselben Person für dasselbe Booklet führen nicht mehr zu Mehrfachgewichtung.
- Die vollständigen Roh-/Sessiondaten bleiben für Diagnosezwecke erhalten.
- Die verwendete Deduplizierungsregel ist dokumentiert, z. B. „erster
LOADCOMPLETE pro Person und Booklet“.
- Die Logik funktioniert auch für bereits importierte Daten.
- Bestehende Importabläufe werden nicht verändert oder verlieren keine Daten.
Nutzen
Personenbezogene Auswertungen zu Bildschirmgröße, Orientierung und Ladeverhalten werden belastbarer, ohne die diagnostische Aussagekraft der Rohdaten zu reduzieren.
Beschreibung
Beim Import von Testcenter-Logs übernimmt die Coding Box
LOADCOMPLETE-Einträge als Session-Daten pro Person/Booklet. Aktuell können mehrereLOADCOMPLETE-Einträge für dieselbe Person und dasselbe Booklet entstehen, z. B. durch Reloads, Wiederaufrufe oder Wiederaufnahmen.Für personenbezogene Prozentangaben, etwa zur Bildschirmorientierung oder Bildschirmgröße, sollten diese Mehrfacheinträge nicht als mehrere Personenfälle gezählt werden.
Problem
LOADCOMPLETEist technisch ein Ladeereignis, kein eindeutiger Personenfall. Wenn Prozentangaben direkt auf allenLOADCOMPLETE-Einträgen basieren, können Personen mit mehreren Ladevorgängen übergewichtet werden.Beispiel:
In den Rohdaten liegen fünf
LOADCOMPLETE-Einträge, aber nur drei Personen-/Booklet-Fälle vor.Vorschlag
Die Coding Box sollte für personenbezogene Auswertungen eine deduplizierte Sicht auf
LOADCOMPLETE-Sessions bereitstellen:LOADCOMPLETE-EintragLOADCOMPLETE-Eintrag nach TimestampRückwirkung auf bereits importierte Daten
Die Verbesserung sollte als Report-/Auswertungslogik umgesetzt werden, nicht als Importfilter. Dann wirkt sie auch auf bereits importierte Daten, sofern die
LOADCOMPLETE-Einträge bereits als Session-Daten gespeichert wurden.Akzeptanzkriterien
LOADCOMPLETEzählen pro Person und Booklet nur einen Eintrag.LOADCOMPLETE-Einträge derselben Person für dasselbe Booklet führen nicht mehr zu Mehrfachgewichtung.LOADCOMPLETEpro Person und Booklet“.Nutzen
Personenbezogene Auswertungen zu Bildschirmgröße, Orientierung und Ladeverhalten werden belastbarer, ohne die diagnostische Aussagekraft der Rohdaten zu reduzieren.