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Personenbezogene LOADCOMPLETE-Auswertung deduplizieren #875

Description

@jurei733

Beschreibung

Beim Import von Testcenter-Logs übernimmt die Coding Box LOADCOMPLETE-Einträge als Session-Daten pro Person/Booklet. Aktuell können mehrere LOADCOMPLETE-Einträge für dieselbe Person und dasselbe Booklet entstehen, z. B. durch Reloads, Wiederaufrufe oder Wiederaufnahmen.

Für personenbezogene Prozentangaben, etwa zur Bildschirmorientierung oder Bildschirmgröße, sollten diese Mehrfacheinträge nicht als mehrere Personenfälle gezählt werden.

Problem

LOADCOMPLETE ist technisch ein Ladeereignis, kein eindeutiger Personenfall. Wenn Prozentangaben direkt auf allen LOADCOMPLETE-Einträgen basieren, können Personen mit mehreren Ladevorgängen übergewichtet werden.

Beispiel:

  • Person A lädt dasselbe Booklet dreimal
  • Person B lädt dasselbe Booklet einmal
  • Person C lädt dasselbe Booklet einmal

In den Rohdaten liegen fünf LOADCOMPLETE-Einträge, aber nur drei Personen-/Booklet-Fälle vor.

Vorschlag

Die Coding Box sollte für personenbezogene Auswertungen eine deduplizierte Sicht auf LOADCOMPLETE-Sessions bereitstellen:

  • Gruppierung nach Person und Booklet
  • pro Gruppe nur ein relevanter LOADCOMPLETE-Eintrag
  • Standardregel: erster erfolgreicher LOADCOMPLETE-Eintrag nach Timestamp
  • Rohdaten bzw. alle importierten Session-Einträge bleiben unverändert erhalten

Rückwirkung auf bereits importierte Daten

Die Verbesserung sollte als Report-/Auswertungslogik umgesetzt werden, nicht als Importfilter. Dann wirkt sie auch auf bereits importierte Daten, sofern die LOADCOMPLETE-Einträge bereits als Session-Daten gespeichert wurden.

Akzeptanzkriterien

  • Personenbezogene Prozentangaben auf Basis von LOADCOMPLETE zählen pro Person und Booklet nur einen Eintrag.
  • Mehrere LOADCOMPLETE-Einträge derselben Person für dasselbe Booklet führen nicht mehr zu Mehrfachgewichtung.
  • Die vollständigen Roh-/Sessiondaten bleiben für Diagnosezwecke erhalten.
  • Die verwendete Deduplizierungsregel ist dokumentiert, z. B. „erster LOADCOMPLETE pro Person und Booklet“.
  • Die Logik funktioniert auch für bereits importierte Daten.
  • Bestehende Importabläufe werden nicht verändert oder verlieren keine Daten.

Nutzen

Personenbezogene Auswertungen zu Bildschirmgröße, Orientierung und Ladeverhalten werden belastbarer, ohne die diagnostische Aussagekraft der Rohdaten zu reduzieren.

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