Wird in einem Schritt von dem Skript
linuxmuster-release-upgrade
erledigt. Es muss eine Sicherheitsabfrage bestätigt werden. Anschließend ist ein Reboot fällig.
Die Skript-Parameter
--force --reboot
überspringen die Sicherheitsabfrage und führen den abschließenden Reboot automatisch aus.
Erfolgt analog zu linuxmuster.net 7.2 (siehe https://github.com/linuxmuster/linuxmuster-prepare#linuxmuster-prepare).
Zur Erneuerung der beim Setup erstellten selbstsignierten Zertifikate gibt es das Skript
linuxmuster-renew-certs:
Usage: linuxmuster-renew-certs [options]
[options] may be:
-c <list>, --certs=<list> : Comma separated list of certificates to be renewed ("ca", "server" and/or "firewall" or "all").
-d <#>, --days=<#> : Set number of days (default: 7305).
-f, --force : Skip security prompt.
-n, --dry-run : Test only if the firewall certs can be renewed.
-r, --reboot : Reboot server and firewall finally.
-h, --help : Print this help.
-
Es wird empfohlen, vor der Erneuerung des Firewallzertifikats zu überprüfen, ob die ursprünglich beim Setup erzeugte Zertifikatskette noch gültig ist und das Zertifikat erneuert werden kann (Option
-n). -
Nach erfolgter Zertifikatserneuerung müssen Server und/oder Firewall neu gestartet werden, damit Änderungen wirksam werden.
-
CA-, Server- und Firewallzertifikate können unabhängig voneinander mit unterschiedlicher Gültigkeitsdauer erneuert werden (Option
-c). -
Wenn das CA-Zertifikat erneuert wird, müssen zwingend auch Server- und Firewallzertifikate erneuert werden, da diese auf der CA basieren.
-
auf dem Server:
openssl x509 -in <pem-Datei> -noout -text
-
auf der OPNsense-Firewall:
- System: Sicherheit: Zertifikate
- System: Zugang: Tester
- Dienste: Squid: Einmalige Anmeldung: Kerberos-Authentifizierung
Während des Linbo-Bootvorganges werden automatisch Torrent-Seeder-Prozesse für alle im Cache abgelegten Images gestartet.
Syntax der Linbo-start.conf wurde konsolidiert und obsolete Optionen entfernt: Server | SystemType | Version | Image | Boot | Hidden
Aktuelle Beispiel-start.conf:
[LINBO]
Group = ubuntu
Cache = /dev/disk0p3
RootTimeout = 600
AutoPartition = no
AutoFormat = no
AutoInitCache = no
DownloadType = torrent
BackgroundFontColor = white
ConsoleFontColorStdout = lightgreen
ConsoleFontColorStderr = orange
KernelOptions = quiet splash
Locale = de-DE
[Partition]
Dev = /dev/disk0p1
Label = EFI
Size = 200M
Id = ef
FSType = vfat
Bootable = yes
[Partition]
Dev = /dev/disk0p2
Label = UBUNTU
Size = 30G
Id = 83
FSType = ext4
[Partition]
Dev = /dev/disk0p3
Label = CACHE
Size =
Id = 83
FSType = ext4
[OS]
Name = Ubuntu
Description = Ubuntu 24.04
IconName = ubuntu.svg
BaseImage = noble.qcow2
Root = /dev/disk0p1
Kernel = vmlinuz
Initrd = initrd.img
Append = ro splash
StartEnabled = yes
SyncEnabled = yes
NewEnabled = yes
Autostart = no
AutostartTimeout = 5
DefaultAction = sync
Mit dem Tool hwinfo kann die Hardware-Information des Clients ausgelesen werden. Linbo erstellt pro Client einmalig eine gzippte hwinfo-Datei und lädt sie nach /srv/linbo/log/<hostname>_hwinfo.gz auf den Server.
Die Konsolen-Ausgaben des Linbo-Clients werden jetzt übersichtlicher in eine Datei geloggt: /srv/linbo/log/<hostname>_linbo.log.
Unabhängig vom verbauten Festplattentyp (SATA, NVME etc.) können Partitionen jetzt mit einheitlichen Namen angesprochen werden.
- Platte 1:
/dev/disk0 - Platte 2:
/dev/disk1 - …
- Partition 1:
/dev/disk0p1 - Partition 2:
/dev/disk0p2 - …
-
Linbo legt beim Bootvorgang entsprechende Symlinks zu den tatsächlichen Devices an.
-
Eine NVME-Disk wird immer als erste Platte (
disk0) definiert. -
Eine USB-Platte wird immer als letzte Platte definiert.
-
Aktuelles start.conf-Beispiel siehe oben.
-
Bei Verwendung des Linbo-Kernel-Parameters
vncserverwird während des Bootvorgangs ein xvnc-Dienst gestartet. Der Dienst akzeptiert nur Verbindungen von der Server-IP eingehend auf Port 9999. -
Legt man von seinem PC ausgehend einen SSH-Tunnel durch den Server an
ssh -L 9999:<Client-IP>:9999 root@<Server-IP>kann man danach direkt pervncviewer localhost:9999auf die Linbo-Clientoberfläche zugreifen.
- linuxmuster/linuxmuster-linbo7#104
- https://github.com/linuxmuster/linuxmuster-linbo7#linbo-kernel-parameters
Stellt man eine ISO-Datei von einem Linux-Live-System als Imagedatei bereit, kann diese bei entsprechender Konfiguration von der Linbo-Clientoberfläche aus gestartet werden.
-
ISO-Datei unter
/srv/linbo/imagesbereitstellen.- Beispiel:
ubuntu-24.04.2-desktop-amd64.iso - auf dem Server unter
/srv/linbo/images/ubuntu-24.04.2-desktop-amd64/ubuntu-24.04.2-desktop-amd64.isoablegen. - Torrent- und Info-Datei erzeugen mit
linbo-torrent create ubuntu-24.04.2-desktop-amd64.iso
- Beispiel:
-
ISO-Datei auf dem PC mounten und
- Pfade von Kernel und Initrd herausfinden (liegen in der obigen
Beispiel-ISO im Verzeichnis
casper). - Kernel-Append-Parameter herausfinden (unter
boot/grub/grub.cfgoderisolinux.cfg). Die Parametersplash,quiet,findisoundiso-scankönnen weggelassen werden, da sie automatisch erzeugt werden.
- Pfade von Kernel und Initrd herausfinden (liegen in der obigen
Beispiel-ISO im Verzeichnis
-
OS-Abschnitt in die start.conf eintragen, bei
Rootdie Cachepartition verwenden:[OS] Name = Ubuntu (Live) Description = Ubuntu 24.04.2 Desktop Live IconName = ubuntu.svg BaseImage = ubuntu-24.04.2-desktop-amd64.iso Root = /dev/disk0p3 Kernel = casper/vmlinuz Initrd = casper/initrd Append = locales=de_DE.UTF-8 StartEnabled = yes SyncEnabled = no NewEnabled = no Autostart = no AutostartTimeout = 5 DefaultAction = start -
Abschließend auf dem Server
linuxmuster-import-devicesaufrufen.
Firmware ist in Ubuntu 24.04 zst-komprimiert. Firmware-Dateien können in /etc/linuxmuster/linbo/firmware aber wie bisher ohne .zst-Extension angegeben werden.
Verwendete Linbo-Kernelversionen:
- legacy: 6.1.* (aktuell 6.1.138)
- longterm: 6.12.* (aktuell 6.12.28)
- stable: 6.14.* (aktuell 6.14.6)
- linuxmuster/linuxmuster-linbo7#134
- Version 25 ist jetzt Installationsvoraussetzung.
- Nach dem Setup sind auf der OPNsense unter
Dienste: Unbound DNS: Query Forwardingdie Quad9-DNS-Server eingetragen (9.9.9.9 und 9.9.9.10). Das kann geändert werden, falls andere DNS-Server als Forwarder verwendet werden sollen.