Ein grafisches Python-Tool zur Steuerung und automatischen Nachführung des Split-Betriebs am
Icom IC-705 über die CI-V Schnittstelle.
Das Programm liest kontinuierlich die RX-Frequenz des aktiven VFO aus und setzt – abhängig vom eingestellten Offset – automatisch die TX-Frequenz auf dem sekundären VFO. Die Anzeige und Logik orientieren sich dabei konsequent am tatsächlichen Verhalten des Transceivers.
Die README beschreibt den aktuellen Entwicklungsstand (
master). Die letzte veröffentlichte Version ist v1.0.0.
- Anzeige der aktuellen RX- und TX-Frequenz
- Unterstützung des Split-Betriebs
- Split OFF → TX auf aktivem VFO (VFO A)
- Split ON → TX auf sekundärem VFO (VFO B)
- Automatische TX-Frequenz-Nachführung (Tracking)
- Frei einstellbarer Frequenz-Offset (positiv / negativ)
- Feinjustierung des Offsets über wählbare Schrittweite
- Anzeige des aktuellen Split-Status
- Anzeige des Verbindungsstatus zum Transceiver
- Automatische Mode-Synchronisation zwischen VFO A und VFO B
- Serielle CI-V-Kommunikation (USB / virtueller COM-Port (Bluetooth))
- Grafische Benutzeroberfläche mit Tkinter
- Persistente Speicherung der letzten Einstellungen in einer config.ini
- Python 3.x
- Abhängigkeiten: pip install pyserial
Damit das Programm korrekt funktioniert, müssen folgende Einstellungen gesetzt sein:
- USB / CI-V Betrieb
MENU → Set → Connectors → CI-V → CI-V USB Echo Back = OFF
- Bluetooth (optional)
MENU → Set → Bluetooth Set → Data Device Set → Serialport Funktion = CI-V (Echo Back OFF)
-
Programm starten
-
Richtigen COM-Port auswählen (Unter Windows im Gerätemanager meist mit CI-V gekennzeichnet)
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Auf Verbinden klicken → RX-Frequenz wird angezeigt
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Tracking Start aktivieren → TX-Frequenz wird automatisch anhand des Offsets gesetzt
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Offset bei Bedarf anpassen: → Direkte Eingabe (Hz)
-
Feinjustierung mit + / – und Schrittweite
-
Split kann manuell ein- oder ausgeschaltet werden (das Programm erzwingt keinen Split-Betrieb)
Die Datei config.ini wird beim Beenden automatisch geschrieben und beim Start wieder eingelesen. Gespeichert werden unter anderem:
- letzter verwendeter COM-Port
- Baudrate
- CI-V-Adresse
- Offset und Schrittweite
Manuelle Änderungen sind möglich, erfolgen jedoch auf eigene Verantwortung. Bei Problemen kann die Datei jederzeit gefahrlos gelöscht werden.
Aktuell nur für Windows getestet Linux-Unterstützung bedingt möglich WLAN-Verbindung noch nicht implementiert
- Linux-Implementierung
- Speicherung der Fensterposition
- Tray-Icon
- Manuelles Setzen von RX/TX-Frequenzen
- CI-V-Kommunikation über WLAN
- Erweiterte Offset-Validierung
Die Nutzung des Programms erfolgt auf eigene Gefahr. Für Schäden an Hard- oder Software sowie Datenverluste wird keine Haftung übernommen.
Pascal Pfau (DH1PV) eMail: dh1pv@darc.de